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„Die Homöopathie bereichert die Medizin“

Elisa Jost-Bijlsma studierte zunächst Bewegungswissenschaften und Medizin in Groningen in den Niederlanden, dann bekam sie einen Ausbildungsplatz im Zentrum für Klassische Homöopathie im belgischen Hechtel bei Dr. Alfons Geukens. Dort arbeitete sie drei Jahre als Assistenzärztin, war als Supervisorin tätig, bevor sie 2001 nach Berlin zog und eine privatärztliche Praxis eröffnete.

  1. Warum setzen Sie Homöopathie ein?

Weil die Homöopathie mir mehr Therapieoptionen bietet als die konventionelle Medizin allein. Wenn beispielweise ein Patient mit neuralgischen Schmerzen nach Herpes Zoster zu mir kommt und konventionell austherapiert ist, kann ich ihm mit Homöopathie helfen.

  1. Mit welchen Erkrankungen kommen Patienten zu Ihnen?

Zu mir kommen viele Familien, Kinder, ältere Menschen und sie kommen mit akuten Problemen genauso wie mit chronischen Krankheiten – immer häufiger auch mit Burnout, Krebs und Autoimmunerkrankungen. Ich begleite meine Patienten sehr nah und möchte sie immer zur richtigen Zeit betreuen können. Wenn ein Kind zum Beispiel an einem Freitagabend sehr hohes Fieber bekommt, dann erreichen mich meine Patienten.

  1. Mit welchem Argument  würden Sie einer Kollegin oder einem Kollegen raten, mit Homöopathie zu beginnen?

Die Homöopathie bereichert die Medizin. Ich kann mit ihr tiefgreifender heilen als nur mit der konventionellen Medizin, die leider sehr oft Symptome nur unterdrückt.

  1. Ihre eigene Erfahrung hat sie zur Homöopathie gebracht?

Ich wusste schon mit 16 Jahren, dass ich homöopathische Ärztin werden will. Als Kind war ich ständig krank. Ich litt an immer wiederkehrenden Bronchitiden und Pneumonien, fehlte ständig in der Schule. Als ich 12 Jahre alt war, wurde ich erstmals und seitdem ausschließlich homöopathisch behandelt und für mich begann ein neues Leben. Ich wurde gesund, machte Sport und war mit 16 sogar in der Eisschnelllauf-Nationalmannschaft der Junioren, drei Jahre später in der Nationalmannschaft Bahnradfahren, ich wurde Radprofi und schloss zwei Studiengänge ab. Ich war fit, hatte viel Energie und Dank der Homöopathie keine Verletzung.