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Liebe Mitglieder des Berlin Brandenburger Vereins homöopathischer Ärzte,
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die Berliner Apothekerkammer hat sich beim Deutschen Apothekertag 2022 - er fand vom 14.-16. September statt - mit zwei Anträgen gegen die Weiterbildung Homöopathie für Apotheker:innen ausgesprochen. Die Anträge wurden nicht behandelt, sie wurden direkt an den Vorstand weitergegeben, der sich nun mit dem Thema beschäftigen wird. Wir haben der Berliner Apothekerkammer einen Offenen Brief geschrieben, in dem wir an die Apotheker:innen appellierten, "Homöopathie im Interesse der therapeutischen Wahlfreiheit sowie deren Sicherheit und qualifizierten Anwendung in der Musterweiterbildungsordnung zu erhalten." Das Branchenmedium Apotheke adhoc berichtete über den Appell. Der DZVhÄ wendete sich auf Bundesebene gegen die Anträge, Dr. Michaela Geiger, 1. DZVhÄ-Vorsitzende: „Homöopathie ist eine wissenschafts-basierte Methode, sie erfüllt alle Kriterien der auf drei Säulen stehenden evidenz-basierten Medizin. Die Beratungskompetenz der Apothekerinnen und Apotheker im Bereich Homöopathie dient der Patientensicherheit und muss erhalten werden." So wurde regional und bundesweit auf diese Anträge reagiert, mit Erfolg.
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Die Delegierten der Ärztekammer Baden-Württemberg (BW) hatten sich Ende Juli für das Aus der Weiterbildung Homöopathie entschieden. Die Öffentlichkeit konnte bis zum 5. September dazu Stellung beziehen. Nun warten wir gespannt auf eine Stellungnahme der Ärztekammer. Inzwischen fand auch die Landesdelegiertenkonferenz der Grünen BW statt, auch hier gab es einmal mehr einen Anti-Homöopathie Antrag. Dieser wurde jedoch nach einer Rede von BW Sozialminister Manne Lucha zurückgezogen.
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Wir sehen, die Homöopathie bzw. die Integrative Medizin benötigt eine starke Interessensvertretung in den Kammern. Mit diesem Ziel treten Integrative Listen (LIMed) bereits erfolgreich an. Auch für Brandenburg ist eine geplant, Informationen hierzu und den Kontakt zum BVhÄ-Mitglied Samira Mohamed befinden sich auf der Webseite der Hufelandgesellschaft, die die LIMed Koordination übernommen hat.
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Am 31. August fand unsere Homöopathie im Dialog (HiD) Veranstaltung Integrative Aspekte bei der Behandlung von Tumorerkrankungen statt. Unser Gast Prof. Dr. Michael Frass gab uns während seines Berlin Besuchs ein Interview, das auf der BVhÄ-Webseite steht. Er sagt deutlich: „Die Aufregung um die vermeintlich fehlende Evidenz der Homöopathie verstehe ich nicht. Meine langjährige praktische Erfahrung zeigt, dass Homöopathie in vielen Fällen eine wertvolle Behandlungsmöglichkeit ist – entweder alleine oder supportiv zu konventionellen Behandlungsoptionen. Und es gibt unzählige hochwertige Studien, die die Wirksamkeit eindrucksvoll belegen."
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Der nächste HiD findet am Freitag, den 18. November, 19:00 h in den Vereinsräumen statt. Eingeladen haben wir Dr. med Max Bürck-Gemassmer, er ist Facharzt für Allgemeinmedizin und bringt uns das Thema Auswirkungen des Klimawandels auf die ärztliche Tätigkeit näher. Weiter geht es mit noch einer HiD-Veranstaltung in diesem Jahr: Am Freitag, den 9. Dezember, 19-22:00 h. Eingeladen ist Prof. Dr. Eberhard Wolff vom Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel. Er gibt uns einen Forschungsüberblick zur Geschichte des Impfens. Diese Veranstaltung findet auch in unserer Geschäftsstelle statt.
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Wir bitten Sie, Ihre nicht-homöopathischen Kolleg:innen über die HiD-Veranstaltungen zu informieren, denn wir möchten ja auch mit Ärzt:innen in den Dialog kommen, die wir nocht in unseren Verteilern haben.
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Letzter Aufruf: Noch bis zum 4. Oktober können Sie Ihre Stimme zur Wahl der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin abgeben - Sie haben Briefwahlunterlagen erhalten. Nutzen Sie unbedingt Ihre Möglichkeit zur Mitbestimmung! In einem lesenswerten Interview lässt uns unsere Kollegin Christiane Allmenröder etwas hinter die Kulissen dieser Institution schauen, da Sie in der letzten Periode unsere Interessen dort vertreten hat.
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Und noch ein letzter Aufruf: Der neue Berliner Dreijahres-Kurs Homöopathie findet als Video-Seminar statt und kann jetzt noch gebucht werden. Vielleicht die letzte Möglichkeit, eine von der Ärztekammer anerkannte Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Homöopathie zu absolvieren.
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Ausblick: Nachdem wir die Veranstaltung "Homöopathie im Dialog" in den letzten Monaten verstärkt etabliert haben, um den Austausch mit den Kollegen*innen außerhalb des Vereins zu befördern, möchten wir nun zusätzlich ein neues Format initiieren, das primär dem Austausch innerhalb des Vereins dienen soll. Wir werden in unregelmäßigen Abständen und vorerst nur in den Wintermonaten eine lockere Gesprächsrunde abhalten, in der alle Themen mit Bezug zur Homöopathie (aber auch gerne mal ohne Bezug dazu) diskutiert werden können: Die "BV-Lounge". Wir beginnen am Freitag, den 25. November um 19 Uhr bei uns im Verein. Das Thema des Abends lautet: Miasmen. Es wird ein kurzer Filmausschnitt dazu gezeigt, der uns als Gesprächsgrundlage dient.
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Herzliche Grüße von Ihrem BVhÄ Vorstand,
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Otto Ziehaus (2. Vorsitzender), Ursula Dohms (1. Vorsitzende) und Elisa Jost-Bijlsma (Schatzmeisterin)
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Reihe "Hahnemann des Monats"
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Organon 6. Auflage, Paragraph 22, Anmerkung 1: "Die außer diesen beiden noch mögliche Anwendungsart der Arzneien gegen Krankheiten ist die allöopathische Methode, wo Arzneien, deren Symptome keine direkte, pathische Beziehung auf den Krankheitszustand haben, also den Krankheitssymptomen weder ähnlich noch opponirt, sondern ganz heterogen sind, verordnet werden."
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Neben der Isopathie und der Homöopathie, die aus dem 18. bzw. 19. Jahrhundert stammen, gibt es die "Alte Schule", die Allopathie, die sich über die Jahrhunderte davor entwickelt hat und vorherrschend war. Man bezeichnete sie als "Schulmedizin", weil es eine gewisse Schule, d.h. einen Behandlungsform, eine gewisse Art zu behandeln repräsentiert. Die Allopathie (allos: anders) verwendete Arzneien (Purganzen wie Helleborus) oder Prozeduren (Haarseile – letztlich chronische Geschwüre - um die Materia peccans, also die schädliche Materie, abzuleiten; Blutegel), um andere Symptome (heterogene Symptome) zu erzeugen und bei chronischen Krankheiten oftmals verändernde Arzneimitteln (Alterantia, z.B. Qucksilber), um andere Krankheiten (Allopathie, anderes Leiden) zu erzeugen, um die ursprüngliche Krankheit zu behandeln. Mit dieser Art zu behandeln werden die Symptome der eigentlichen Erkrankung abgemildert, verschwinden auch vorübergehen, sobald die Behandlung beendet ist, erscheinen die alten Symptome bzw. Krankheiten wieder.
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Die Verwendung des Begriffes Allopathie oder "Schulmedizin" als Beschreibung der heutigen, konventionellen Medizin ist eine unpräzise Ausdrucksweise.
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Es sind mir keine Therapiemethoden der aktuellen Medizin bekannt, die gezielt eine andere Krankheit (Allopathie) erzeugen sollen, um die ursprüngliche Krankheit zu behandeln. Es wird daher auch nicht nach der „Alten Schule“ (Schulmedizin) behandelt. Überwiegen wird in der heutigen, herkömmlichen Medizin antipathisch (Hypertonusbehandlung) und substitutiv (Insulin) vorgegangen. Dazu werden Verfahren wie antitumorale, anitbakterielle und antivirale Behandlungen eingesetzt. Die Verfahren habe einen gewissen Bezug zum ursprünglichen Symptom, meist antipatisch.
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Termine
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Sie möchten zum Beispiel Literatur abgeben, suchen neue Praxisräume oder Kolleg*innen, dann schreiben Sie uns einen kurzen Text (mit Ihren Kontaktdaten): info@bvhae.de
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