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Liebe Mitglieder des Berlin Brandenburger Vereins homöopathischer Ärzte,

die Apothekerkammer Berlin hatte auf dem Deutschen Apotheker-Tag (DAT) im September 2022 einen Antrag zur Änderung der Musterweiterbildungsordnung „Naturheilverfahren und Homöopathie“ eingereicht. Stattdessen solle die Weiterbildung „Phytotherapie und Naturheilverfahren“ eingeführt werden. Das erinnert uns natürlich sehr an die Vorgänge um unsere ärztliche Weiterbildung. Ähnlich geht es jetzt auch bei den Apothekern weiter, die nun in ihren Landesverbänden über Homöopathie diskutieren. Wir nehmen das zum Anlass, die rund 100 an den Selektivverträgen Homöopathie teilnehmenden Apothekerinnen und Apotheker in Berlin zu fragen, wie sie diese Diskussionen sehen und warum sie in ihren Apotheken kompetent zur Homöopathie beraten. Wir hoffen auf schnelle Antworten und werden im nächsten Newsletter darüber berichten.
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Zurück zu unseren ärztlichen Themen. Eines ist immer wiederkehrend: unser Engagement in den Berliner Ärztekammmer-Listen. Wir haben darüber oft informiert und halten es nun kurz: Werden Sie berufspolitisch aktiv, etwa bei MEDI-Allianz oder in der Liste Hausärzte in Berlin. Bitte sprechen Sie uns an, damit auch wir informiert sind.
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Als Berlin-Brandenburger Verein möchten wir am 9. Februar mal nur über Brandenburg sprechen - natürlich sind hierzu alle Mitglieder eingeladen. Es geht per Zoom los um 19:00 Uhr, wir möchten uns allgemein austauschen und überlegen, wie wir die Homöopathie im Flächenland stärken können. Zur EVS, das ist die Erweiterte Vorstandssitzung, laden wir zum 15. Februar in unsere Geschäftsstelle ein. Zwei Themen haben wir auf unserer Tagesordnung: Die Diskussions- und Kommunikationsform innerhalb unseres Vereins und als zweiten Punkt die Frage nach der Methodenvielfalt in der Homöopathie.
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Wir setzen unsere Reihe Homöopathie im Dialog (HiD) fort und laden Sie ein am 24. Februar 23. Gast dieser Hybrid-Veranstaltung ist Dr. med. Holger Steuernagel, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam. Sein Thema: Aspekte der multiprofessionellen Arbeit in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik. Bitte melden Sie sich bis zum 22. Februar an, wenn Sie diese Veranstaltung per Zoom verfolgen möchten; damit unsere Sekretärinnen Ihnen den Link zusenden können.
Zwei Seminare möchten wir schon ankündigen: Vom 3. bis 4. März zum Thema Aspekte chronischer Infektionserkrankungen. Dr. med. Christoph Abermann hält ein sehr praxisbezogenes Seminar. Dies ist eine Hybrid-Veranstaltung. Dann folgt vom 22. bis 23. April Ortrud Lindemann. Ihr Thema: Kardio-vaskuläre Beschwerden und
Schilddrüsenerkrankungen im Rahmen der aktuellen biopsycho-sozialen Belastungen.
Genaue Beschreibungen der Veranstaltungen befinden sich auf unserer Webseite. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
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Bitte merken Sie sich noch den Termin unserer BVhÄ-Jahresmitgliederversammlung vor. Sie findet am 17. März um 19 Uhr in unserer Gschäftsstelle statt. Wir freuen uns, Sie persönlich begrüßen zu dürfen!
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Wir möchten noch freundlich daran erinnern, dass Mitglieder, die eine Ermäßigung für den diesjährigen Mitgliedsbeitrag beantragen möchten, diesen bitte bis spätestens 31. März 2023 mit den erforderlichen Nachweisen in der Geschäftsstelle einreichen müssen.
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Auch in dieser Ausgabe gibt es das Hahnemann-Zitat des Monats, von Otto Ziehaus kommentiert. Wir laden Sie zur Diskussion über Zitat und Kommentar ein, schreiben Sie uns.

Herzliche Grüße von Ihrem BVhÄ Vorstand,
Otto Ziehaus (2. Vorsitzender), Ursula Dohms (1. Vorsitzende) und Elisa Jost-Bijlsma (Schatzmeisterin)

bvhä vs 4.22

Reihe Hahnemann des Monats

Organon 6. Auflage, §146, Anmerkung 1:

„Dieselbe wohlgewählte Arznei kann nun täglich, und zwar Monate lang, wo nöthig, fortgebraucht werden; und zwar so, daß wenn der niedre Potenz- Grad binnen einer oder zweier Wochen verbraucht ist, (denn bei der, nachstehend gelehrten, neuen Dynamisations-Weise, fängt der Gebrauch mit den untersten Graden an) man bei Behandlung chronischer Krankheiten, in gleicher Art zu den höheren Graden übergeht.“

Kommentar von Otto Ziehaus:

„Hinsichtlich der Wahl der Potenz gibt obige Anmerkung Aufschluss. Man solle also bei Behandlung insbesondere von chronische Krankheiten mit Q-Potenzen in den unteren Graden beginnen. D.h. nach meiner Vorstellung bedeutet untere Grade, dass die ersten vier maximal fünf Potenzen (Q1 bis Q4, max. Q5) anfangs ausgewählt werden. Bei täglicher Gabe wechselt man zum höheren Potenzgrad alle ein bis zwei oder 3 Woche (abhängig davon, wie oft man die Fläschchen schüttelt). Oftmals wird empfohlen, bei psychischen Beschwerden die Behandlung mit höheren Potenzen (Q6 oder gar Q8, Q9) zu beginnen, da diese hier besser wirken würden. Hahnemann unterscheidet die Potenzhöhe nicht nach der Erkrankung, sondern er gibt eine generelle Empfehlung dazu, die bei allen chronischen Erkrankungen gilt."

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Termine

Alle Termine entnehmen Sie bitte dem BVhÄ-Veranstaltungskalender.
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