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Liebe Mitglieder des Berlin Brandenburger Vereins homöopathischer Ärzte,

wir gratulieren ganz herzlich unserem Kollegen Dr. Jürgen de Laporte, Facharzt für Innere Medizin aus Esslingen am Neckar, er ist neuer Präsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. Er sagte zum Amtsantritt: „In meiner neuen Funktion als Präsident ist mir die Vielfalt der Behandlungsansätze und die Vielfalt der ärztlichen Meinungen wichtig.“ Wir gratulieren auch Dr. Michaela Geiger, 1. DZVhÄ-Vorsitzende, die in die Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg gewählt wurde. Wir sehen, dass sich bundesweit immer mehr homöopathisch tätige Kolleginnen und Kollegen in den Kammern mit Erfolg berufspolitisch engagieren. Darüber berichtet uns Michaela Geiger persönlich auf unserer BVhÄ-Jahresmitgliederversammlung am 17. März. Wir freuen uns, dass sie bei uns zu Gast sein wird. Wir freuen uns natürlich auch über Sie, denn die Mitgliederversammlung dient unserem lebendigen Austausch.
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Im Januar-Newsletter berichteten wir über unsere Post an die rund 100 an den Selektivverträgen Homöopathie teilnehmenden Apothekerinnen und Apotheker in Berlin. Wir möchten uns mit ihnen über den Erhalt der Weiterbildung Naturheilverfahren und Homöopathie auszutauschen. Inzwischen haben wir erfahren, dass es bei den Apothekerkammern zurzeit keine Mehrheit zur Streichung dieser Weiterbildung gibt. Wie es heißt, haben sich viele Apothekerinnen und Apotheker an ihre Kammer gewendet und sich pro Homöopathie ausgesprochen. Das ist schon ein ermutigendes Signal.
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Zu diesen beiden Seminare möchten wir Sie herzlich einladen: Vom 3. bis 4. März zum Thema Aspekte chronischer Infektionserkrankungen. Dr. med. Christoph Abermann hält ein sehr praxisbezogenes Seminar. Dies ist eine Hybrid-Veranstaltung. Dann folgt vom 22. bis 23. April Ortrud Lindemann. Ihr Thema: Kardio-vaskuläre Beschwerden und Schilddrüsenerkrankungen im Rahmen der aktuellen biopsycho-sozialen Belastungen. Genaue Beschreibungen der Veranstaltungen befinden sich auf unserer Webseite. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
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Wir möchtenn eine Praxis-Börse eröffnen. Immer wieder erfahren wir von älteren Kolleginnen und Kollegen, die ihre Praxis schließen, dass sie nicht wissen, an welche Kolleginnen und Kollegen sie ihre Kassenpatientinnen und -patienten verweisen können. Hier möchten wir vermitteln. Also, wenn Sie noch Patientinnen und Patienten annehmen können, dann schreiben Sie uns eine Mail - möchten Sie Patienten vermitteln, ebenso.
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Wohnungs-Angebot an unsere Mitglieder und deren enge Familienangehörige: Im Gartenhaus unseres Vereinsgebäudes in der Nassauischen Straße wurde eine Wohnung (2 Zimmer, Küche, Bad, ca. 46 m², 2. Stock) frei, die derzeit renoviert wird. Nettomiete: 417,50 Euro, Betriebskosten: 72 Euro, Heizkosten: 90 Euro. Anfragen oder Bewerbungen bitte an unseren Hausbetreuer Holger Jost unter Holger-Jost.Berlin@gmx.de
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Auch in dieser Ausgabe gibt es das Hahnemann-Zitat des Monats, von Otto Ziehaus kommentiert. Wir laden Sie zur Diskussion über Zitat und Kommentar ein, schreiben Sie uns.

Herzliche Grüße von Ihrem BVhÄ Vorstand,
Otto Ziehaus (2. Vorsitzender), Ursula Dohms (1. Vorsitzende) und Elisa Jost-Bijlsma (Schatzmeisterin)

bvhä vs 4.22

Reihe Hahnemann des Monats

Organon 6. Auflage, Paragraph 5
Als Beihülfe der Heilung dienen dem Arzte die Data der wahrscheinlichsten Veranlassung der acuten Krankheit, so wie die bedeutungsvollsten Momente aus der ganzen Krankheits-Geschichte des langwierigen Siechthums, um dessen Grundursache, die meist auf einem chronischen Miasm beruht, ausfindig zu machen, wobei die erkennbare Leibes-Beschaffenheit des (vorzüglich des langwierig) Kranken, sein gemüthlicher und geistiger Charakter, seine Beschäftigungen, seine Lebensweise und (Gewohnheiten, seine bürgerlichen und häuslichen Verhältnisse, sein Alter und seine geschlechtliche Function, u.s.w. in Rücksicht zu nehmen sind.

Kommentar von Otto Ziehaus:
In diesem Paragrafen beschreibt Hahnemann, wie er die Grundzüge seiner Behandlung sieht. Er unterscheidet zunächst nach akuten und chronischen Krankheiten. Bei den akuten Erkrankungen ist auf die „Veranlassung“ zu achten, also die Causa ist bei der Behandlung zu berücksichtigen. Ein Beispiel wären Kopfschmerzen nach Kopftrauma. Hier müsste man nach Hahnemann das Kopftrauma behandeln, da die Kopfschmerzen folge einer physischen Einwirkung sind, weniger die aktuelle Symptomatik. Meist kommt hier Arnika zum Einsatz. Aber auch ein jahrelang zurückliegendes Kopftrauma ist oft Ursache von Kopfschmerzen oder Migräne. Eine symptomorientierte Verordnung würde in beiden Fällen nicht zum Ziel führen.
Bei langwierigen Erkrankungen müsse die Grundursache behandelt werden. Hahnemann sieht chronische Miasmen als Grundursache für die langwierigen Erkrankungen. Sie sind die „Causa“ aller langwierigen Erkrankungen. Dazu fordert er uns auf, die „bedeutungsvollsten Momente aus der ganzen Krankheitsgeschichte“ aufzusuchen. An einer anderen Stelle in den „Chronischen Krankheiten“ benennt er diese als „abgesonderte Teile eines tief liegenden Ur-Uebels“, dass sich von Zeit zu Zeit in neuen Zufällen (Krankheiten wie Migräne, Epilepsie, Asthma, Ekzem usw.) zeige. Aus diesen „Krankheitsteilen“ setzt sich das chronische Miasma (Psora, Sykose, Syphilis) zusammen, dass dann mit den Antipsorika, den Antisyphilitika und den Antisykotika usw. behandelt wird (siehe Chronische Krankheiten, 3. Auflage, Seite 6 und Seite 93 ff, Haug Verlag).
Dazu werden weitere Details hinzugefügt, die das Gemüt, die kognitiven Funktionen, die körperlichen Beschaffenheit und weitere Umstände aus dem Leben des Patienten berücksichtigen.
Dieses Grundschema zur Behandlung der Patienten ist als Orientierung sehr hilfreich und verweist bereits auf die wichtigsten Punkte der Theorie und Praxis der Homöopathie nach Hahnemann.

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Sie möchten zum Beispiel Literatur abgeben, suchen neue Praxisräume oder Kolleg*innen, dann schreiben Sie uns einen kurzen Text (mit Ihren Kontaktdaten): info@bvhae.de

✔️ Raum in Praxisgemeinschaft frei ab dem 1.4.23 für eine privat arbeitende Homöopathin / Homöopath oder Psychotherapeutin / Psychotherapeut. Es ist ein ca. 20 m² Altbauzimmer, kostet knapp 600 Euro warm. Ein Wartezimmer kann mitbenutzt werden. Die Praxis liegt zentral in der Nähe des U-Bahnhofs Konstanzer Str./ Fehrbelliner Platz. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Dr. med. Christine Albrecht, Wittelsbacherstr. 25,10707 Berlin, Tel. 88 62 39 26

Termine

Alle Termine entnehmen Sie bitte dem BVhÄ-Veranstaltungskalender.
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