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Petition

Erstattung für Homöopathie und anthroposophische Medizin muss bleiben!

Warum wir wirklich jede Unterschrift gegen Lauterbachs Anti-Homöopathie-Pläne benötigen

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Homöopathie,

es war im Jahr 1969 und Willibald Gawlik gerade zum 1. Vorsitzenden des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte gewählt, als er auf dem Deutschen Ärztetag in Hannover eine Rede halten musste. Es ging um den Tagesordnungspunkt, die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" abzuschaffen - und die Mehrheit der Delegierten war für diesen Antrag.
Willibald Gawlik (1919-2003) gelang es mit seinem Charisma und seinen Argumenten, die Meinung im Saal zu drehen. Er hatte den Funktionären auch vor Augen geführt, dass der DZVhÄ als erster Ärzteverein in Deutschland überhaupt gegründet worden war und man auf Grund dieser langen Tradition die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" einfach beibehalten müsse.

Damals ließen sich "Andersgläubige" noch durch eine mitreißende Rede und originelle und gute Begründungen überzeugen. Heutzutage braucht es mehr! Heute zählen oft längst keine Fakten mehr, heute geht´s bereits meist nur noch um bloße Ideologie.

Es geht um die verbohrten Ansichten von Karl Lauterbach über Homöopathie und um die Zukunft von anthroposophischer und homöopathischer Medizin. Der Bundesgesundheitsminister scheint sich in die Idee, sie als freiwillige Kassenleistung streichen zu wollen, völlig verrannt zu haben, wie seine Äußerungen und der Entwurf für das neue "Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz" bestätigen.

Wir brauchen aktuell nicht nur nette Worte und gute Argumente, wir brauchen Druck auf die Umgebung von Lauterbach, auf die Parteien, auf den Bundestag.

Bitte helfen Sie mit, diesen Druck aufzubauen!

Schreiben Sie Leserbriefe, sprechen Sie, wann immer sich die Gelegenheit bietet, Ihre Bundestagsabgeordneten an, gehen Sie in deren Sprechstunde in den Wahlkreisbüros. Und vor allem beteiligen Sie sich bitte an der gemeinsamen Petition von DZVhÄ, dem Bürgerbündnis "weil´s hilft" und vielen anderen Verbündeten. Legen Sie die vorbereiteten Listen (s. unten) in Ihrer Praxis oder Apotheke aus, bitten Sie Ihre Patientinnen und Patienten, Ihre Kunden, Bekannten, Freunde und Angestellten, sich einzutragen und zu unterschreiben.

Machen Sie mit! Wenn nicht jetzt, wann dann?

Bitte sammeln Sie zunächst die ausgefüllten Listen. Wir werden Sie informieren, ab wann sie dann an den Petitionsausschuss des Bundestags geschickt werden können. Wir benötigen über 50.000 Unterschriften! Also zählt jede einzelne!

Hier können Sie sich die Listen zum Sammeln von Namen, Adressen und Unterschriften herunterladen. Übrigens: Das Recht auf Petition ist in unserem Grundgesetz verankert.

Legen Sie diese Listen gleich aus, sammeln Sie ab sofort Unterschriften!

Jetzt ist aktives Tun angesagt!
Auf unserer Homepage bieten wir Ihnen zum aktuellen Thema Beiträge, Fakten und Argumente, die ständig weiter aktualisiert werden. Hier kommen Sie direkt dorthin. Und hier zu Ergebnissen einiger Umfragen. Lesen Sie bitte rein.
Herzliche Grüße von Ihrem/Eurem BVhÄ Vorstand, Otto Ziehaus (2. Vorsitzender) und Elisa Jost-Bijlsma (Schatzmeisterin)
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