|
|
|
|
|
Liebe Mitglieder des Berlin Brandenburger Vereins homöopathischer Ärzte,
auf unserer BVhÄ-Jahresmitgliederversammlung am 17. März gab es eine große Überraschung: Dr. Ursula Dohms trat mit sofortiger Wirkung von der Position der ersten Vorsitzenden des BVhÄ zurück. Sie war von 2004 bis 2016 und dann noch einmal von 2019 bis eben zum 17. März 2023 Vorsitzende unseres Vereins. Ein ganz herzliches Dankeschön für Ihren Einsatz. Der verbleibende Vorstand, Dr. Otto Ziehaus als 2. Vorsitzender und Elisa Jost-Bijlsma als 3. Vorsitzende und Schatzmeisterin, kann den Verein laut Satzung bis zur Jahresmitgliederversammlung 2024 zu zweit weiter führen. Dann kann es eine Nachwahl und wieder einen vollständigen BVhÄ-Vorstand geben.
|
|
Und noch eine Personalie: Christoph Trapp hat den BVhÄ seit 2019 in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und verlässt uns nun zum 31. März auf eigenen Wunsch.
|
|
Es gab auf der JMV aber noch mehr Themen, zum Beispiel wurde der BVhÄ-Vorstand nach der Vorstellung der jeweiligen Tätigkeitsberichte einstimmig von den Anwesenden Mitgliedern entlastet. Für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns ganz herzlich!
|
|
Von der JMV zur nächsten EVS, zu der wir Sie herzlich einladen. Sie findet statt am 27. April 2023 um 19 Uhr in unserer BVhÄ-Geschäftsstelle. Themen sind: Vorbereitung zur LiMED Gründung für Berlin zur ÄK-Wahl und die "Kampagne Lauterbach". Schon mal vorweg: In den nächsten Wochen möchten wir unsere Mitglieder in die Kampagne für den Erhalt der Homöopathie als Satzungsleistung der GKV einbinden, zum Beispiel mit Briefvorlagen, die an die jeweiligen Bundestagsabgeordneten gesendet werden können.
|
|
Der DZVhÄ hat Ende März einen Aufruf an alle Mitgliedspraxen mit der Bitte versendet, die bevorstehende Kampagne "Es geht ums Ganze" von weil`s hilft! zu unterstützen. Wir finden diese Kampagne zur Stärkung der besonderen Therapierichtungen wichtig und möchten hier auch aufrufen, nach allen Möglichkeiten in Berlin und Brandenburg aktiv zu werden. Am 5. April 2023 planen die Kampagnen-Organisatoren eine digitale Informationsveranstaltung, in der Sie genauer über die Kampagne und geplante Maßnahmen informieren werden. Die Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im weil´s hilft! Mailing des DZVhÄ.
|
|
Unser jahrelanges Mitglied Dr. med. Claudia Wein wurde für die CDU ins Abgeordnetenhaus gewählt und dort in den Hauptausschuss entsandt. Herzlichen Glückwunsch.
|
|
Im April bieten wir zwei Fortbildungen an, es gibt noch freie Plätze: Vom 22. bis 23. April referiert Ortrud Lindemann über Kardio-vaskuläre Beschwerden und Schilddrüsenerkrankungen im Rahmen der aktuellen biopsycho-sozialen Belastungen. Und am 28. April haben wir den Psychiater Oliver Mann zur einer Homöopathie im Dialog Veranstaltung eingeladen. Er spricht zum Thema Stationäre Suchtmedizin in der Langzeitentwöhnung mit ambulanten integrativen Aspekten.
|
|
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
|
|
Bitte schon vormerken: Am 23. Juni 2023, von 19:00 bis 22:00 Uhr, findet unsere Homöopathie im Dialog Hybrid-Veranstaltung mit der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr statt: 40 Jahre Gesellschaft für biologische Krebsabwehr, Einblicke in die Arbeitsbereiche in Berlin - Psychoonkologie, Kreatives Arbeiten, Oecotrophologie und integrative ärztliche Beratung.
|
Ein Hybrid-Seminar mit Dr. med. Pawan Pareek veranstalten wir vom 9.-10. September 2023. Das Thema: Begleitende homöopathische Behandlung von Krebspatienten.
|
|
Auch in dieser Ausgabe gibt es das Hahnemann-Zitat des Monats, von Otto Ziehaus kommentiert. Wir laden Sie zur Diskussion über Zitat und Kommentar ein, schreiben Sie uns.
|
Melden Sie sich noch bis zum 31. März zum DZVhÄ-Kongress zum Normalbuchertarif an! Der Kongress findet online vom 18.-20. Mai 2023 statt - hier geht`s direkt zur Anmeldung.
|
|
Herzliche Grüße von Ihrem BVhÄ Vorstand,
|
Otto Ziehaus (2. Vorsitzender) und Elisa Jost-Bijlsma (Schatzmeisterin)
|
Reihe Hahnemann des Monats
|
„……Und dennoch haben wir von diesem glücklichen Zusammentreffen, wie man sieht, schöne homöopathische Heilungen aufzuweisen, als eben so viel sprechende Belege von dem in ihnen waltenden, großen, einzigen Natur-Heilgesetze: Heile durch Symptomen-AehnIichkeit!“
|
|
|
Kommentar von Otto Ziehaus:
|
|
|
In Paragraf 50 fasst Hahnemann zusammen, was er in den Paragrafen 35 bis 49 erklärt. Er zeigt uns seine Herleitung der Ähnlichkeitsregel anhand des Verhaltens von zwei akuten bzw. chronischen, miasmatischen Krankheiten auf, wenn sie in einem Organismus zusammentreffen. Im Sinne von Hahnemann sind miasmatische Krankheiten nach heutiger Vorstellung Infektionskrankheiten, die entweder einen akuten oder chronischen Verlauf nehmen können. Als Beispiele nennt er Ruhr, Pocken, Kuhpocken, Masern, Syphilis, Sykose, Psora. Zunächst wird der Fall besprochen, wenn die beiden Erkrankungen unähnlich sind, dann wenn sie ähnlich sind. Für den ersten Fall zeigt er auf, wie sie sich entweder gegenseitig abhalten, suspendieren oder komplizieren (z.B. Sykose und Syphilis) können. Im letzten Fall werden Beispiele (§46) dafür gebracht, was passiert, wenn zwei ähnliche miasmatische Krankheiten in einem Körper aufeinandertreffen (§48): die stärkere heilt die schwächere: „So gehört auch unter die beschwerlichen Zufälle der Menschenpocke, ein ruhrartiger Stuhlgang und sie besiegte daher als ähnliche Krankheitspotenz eine Ruhr nach Fr. Wendt's Beobachtung“ (§46).
|
|
|
Hahnemann führt eigene Beobachtungen und die Beobachtungen in der damaligen medizinischen Literatur zusammen und erkennt erkennt das Muster, das notwendig ist, damit Krankheiten geheilt oder gelindert werden können: Die Symptomenähnlichkeit der zusammentreffenden Erkrankung als Voraussetzung für eine naturgemäße Heilung. Die Natur hat es vorgemacht, durch genaue Beobachtung erkennt er die Situation. Er pflückte die homöopathischen Früchte bei miasmatischen Erkrankungen, die damals zum Greifen nahe waren.
|
|
|
In diesem Sinne ist der Weg der Homöopathie nun bereit für die Behandlung von chronischen miasmatischen Krankheiten. J.C. Burnett belegt dies als erster eindrucksvoll durch den Einsatz der Nosode Bacillinum in seinem Buch: „Die neue Behandlung der Tuberkulose mit seinem eigenen Erreger.“ Robert Koch scheitert hingegen bei der Behandlung der Tuberkulose mit Tuberculinum KOCH, da er es isopathisch, d.h. nicht potenziert verwendete.
|
|
|
|
|
|
Kleinanzeigen
|
Sie möchten zum Beispiel Literatur abgeben, suchen neue Praxisräume oder Kolleg*innen, dann schreiben Sie uns einen kurzen Text (mit Ihren Kontaktdaten): info@bvhae.de
|
|
|
|
Termine
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|